mehlfrei

100% Vollkorn

hefefrei


Alles über Keimbrot

Die wichtigsten Fragen und Antworten

Getreide gewaschen, eingeweicht und über mehrere Tage hinweg gekeimt, bis ein kleiner Spross wächst. Das gekeimte Getreide wird dann zu einem Teigbrei verarbeitet und mit Salz verfeinert. Im Anschluss muss der Teigbrei in den Backformen reifen. Dabei entwickelt er eigene Backenzyme. Auf Hefe und andere Backhelfer kann vollständig verzichtet werden. Im Ofen gebacken entwickelt das Keimbrot einen feinen runden Geschmack.
Zur Herstellung von Mehl braucht man trockenes Getreide, das zwischen Mühlsteinen zu einem feinen Pulver verarbeitet wird. Gekeimtes Getreide ist allerdings feucht. Es kann nicht mit einer Mühle vermahlen werden, da sie sofort verkleben würde. Deshalb wird gekeimtes Getreide zu einem teigigen Brei verarbeitet. Zuhause könnte man dazu einen Fleischwolf benutzen. Dieser Teig ist eine backfähige Grundlage.
Getreide gewaschen, eingeweicht und über mehrere Tage hinweg gekeimt, bis ein kleiner Spross wächst. Das gekeimte Getreide wird dann zu einem Teigbrei verarbeitet und mit Salz verfeinert. Im Anschluss muss der Teigbrei in den Backformen reifen. Dabei entwickelt er eigene Backenzyme. Auf Hefe und andere Backhelfer kann vollständig verzichtet werden. Im Ofen gebacken entwickelt das Keimbrot einen feinen runden Geschmack.
Klar kannst du Keimbrot auch selber backen. Es braucht etwas Geduld und Fingerspitzengefühl, aber du solltest dich nicht vom Experimentieren abhalten lassen, auch wenn’s nicht beim ersten Mal perfekt wird.
Keimbrot ist ein Vollkornbrot, weil alle Bestandteile des Getreidekorns vollständig enthalten sind. Allerdings werden durch den Keimprozess zusätzlich wichtige Nährstoffe verfügbar. Deshalb ist Keimbrot das bessere Vollkornbrot.
Durch das Keimen erwachen im Getreidekorn eine ganze Reihe von Vorgängen. Keimen

- erhöht die Verfügbarkeit von Vitaminen und Mineralstoffen
- erhöht den Anteil von Enzymen und Antioxidantien
- reduziert Allergene im Getreide
- spaltet die Stärke auf, wodurch das Lebensmittel leichter verdaulich wird
- baut die Phytinsäure des Vollkorngetreides zum größten Teil ab
- erhöht die Proteinverfügbarkeit
- erhöht den Ballaststoffgehalt
- sorgt bei glutenhaltigen Getreidesorten für eine leichtere Verwertbarkeit
Nein, Keimbrot ist nicht zwangsläufig glutenfrei. Es kommt immer noch auf die Getreidesorte an. Nur Brote aus glutenfreien Getreiden wie beispielsweise Reis, Buchweizen, Hirse oder Mais können glutenfrei sein.
Das Keimbrot ist im "Brottresor" (bei Auslieferung dabei) ca. 4 bis 5 Tage bei Zimmertemperatur haltbar.
Eine Besonderheit beim Keimbrot: In einem luftdichten Behälter ist das Keimbrot im Kühlschrank ca. 10 bis 12 Tage haltbar.
Keimbrot kann auch gut eingefroren werden.